Raucher


Raucher sind Umweltverschmutzer und Gesundheitsrisiko für Nichtraucher


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Rauchverbot darf nicht gekippt werden
Autor: DI H.Waltner vom 12.12.2017

Jetzt ist Initiative gefordert: Petition für Rauchverbot

In Europa zählt das generelle Rauchverbot in der Gastronomie mittlerweile zum Standard. Österreich hinkt seit Jahren hinterher und wird bereits als Aschenbecher Europas bezeichnet.

Die momentane Gesetzeslage sieht vor, dass ab dem 1.Mai 2018 das Rauchen in der Gastronomie generell verboten sein soll, damit wären alle Lokale automatisch rauchfrei.

Im Zuge der Verhandlungen zur Regierungsbildung Ende 2017 wurde jedoch von der FPÖ verlangt, das Rauchen in der Gastronomie in getrennten Räumen wiederum zu erlauben.
Und von der türkisen Partei wurde, aus welchem Gründen immer, dies ins Regierungsprogram übernommen.

Die geltenden Vorschriften werden in den wenigsten Fällen zur Gänze eingehalten

In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Trennung der Räume in den wenigsten Fällen funktioniert und in den Nichtraucherbereichen die Belastung ebenfalls im gesundheitsgefährdenden Bereich liegt.

„Vor allem in der Gastronomie sind Arbeitnehmer als Passivraucher Belastungen ausgesetzt, die in anderen Branchen das Tragen von Atemschutzmasken erforderlich machen würden.“
In Österreich sterben bereits mehr Frauen an Lungenkrebs als an Brustkrebs,

Dabei hat man in anderen Ländern mit einem generellen Rauchverbot gute Erfahrungen gemacht.

Ihre Unterschrift ist jetzt w i c h t i g ! !

Bis Jahresende 2017 werden mehr als 400.000 Österreicher die Petition für ein Nichtrauchergesetz unterschrieben haben.

Eine Änderung der Gesetzeslage muss durchs Parlament

Jetzt muss einmal die neue Regierung einen Antrag einbringen,
Aus Fairnessgründen sollte der Klubzwang aufgehoben werden und eine namentliche Abstimmung der Abgeordneten erfolgen.

Eine namentliche Abstimmung im Plenum des Nationalrates hat stattzufinden, wenn 20 Abgeordnete es schriftlich verlangen.
Kein Abgeordneter soll sich auf die Partei ausreden können sondern seiner eigenen Überzeugung folgen.
Dann wird das allgemeine Rauchverbot endlich auch in Österreich verwirklicht werden.

Wenn wider Erwarten die Abstimmung anders ausgeht kann man den Volkswillen auch durch eine eigene Abstimmung erkunden. Die Kosten hiefür sollte man allerdings einsparen.

Was kann jeder von uns in der Zwischenzeit tun ?

Ich werde, soweit dies möglich ist, Lokale meiden in denen geraucht wird.
Das ist leichter gesagt als getan. Jedenfalls werde ich versuchen Lokale ausfindig zu machen, die ab 1.Mai 2018 sich freiwillig als "Nichtraucherlokal" deklarieren.

Lupe Solche Lokale gibt es tatsächlich, man muss sie aber mit der Lupe suchen.

Wenn ich Lokale finde, so werde ich sie hier auflisten - - - >

 

auf die Lupe klicken

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Was passiert also am 1.Mai 2018 ?

Kann man 450.000 Unterschriften einfach negieren?

Wenn die Regierung tatsächlich das Rauchverbot kippen möchte, so wie es ins Regierungsprogramm auf Verlangen der FPÖ aufgenommen wurde, so muss:

  • von der Regierung im Parlament ein Antrag eingebracht werden über den die Abgeordneten debattieren und anschliessend abstimmen werden.
  • die Abstimmung wird vermutlich namentlich erfolgen (20 Abgeordnete müssen dies verlangen) - dafür wird schon die Opposition sorgen.
  • Jetzt kann man sehen welcher Abgeordnete wie gestimmt hat. Vernünftig wäre den Klubzwang aufheben und die Abgeordneten frei entscheiden lassen.
  • Die Abgeordneten müssen sich dann einer Diskussion stellen und können sich nicht mehr auf die Partei ausreden.

    Die Abstimmung wird mit Sicherheit für ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie ausgehen.

    Womit das Problem gelöst ist. Alle können ohne Gesichtsverlust das Problem ad acta legen.

    Sollte der Klubzwang nicht aufgehoben werden und die Nationalratsabgeordneten stimmen gemäß Parteiräson, dann kommt halt ein Volksbegehren.

    Das Ergebnis ist dasselbe, halt nur ohne Gesichtsverlust.